Der DEV e.V. auf der iENA

    von Beatrice Schalk

    Seit 67 Jahren treffen sich in Nürnberg Ende Oktober/Anfang November auf der iENA Erfinder aus aller Welt, an technischen Innovationen Interessierte, Verbände und Organisationen, Berater und Vermarkter.

    Der Deutsche Erfinder-Verband (DEV e.V.) mit seiner fast 100-jährigen Geschichte und mit Sitz in Nürnberg ist aus dieser jahrzehntelangen Messetradition nicht mehr wegzudenken und war auch in diesem Jahr wieder mit einem Informationsstand und zwei von DEV-Vorstandsmitgliedern geführten Gemeinschaftsständen (KIT-Initiative und Innovations-Forum) vertreten.

    In einer von Globalisierung und Technisierung bestimmten Innovationswelt, dem von wenigen Großkonzernen bestimmten Weltmarkt, dem Rückgang der Patentanmeldungen von Einzelerfindern und kleinen und mittleren mittelständischen Unternehmen leisten die Messe iENA und der DEV e.V. einen wichtigen Beitrag zur interessenfreien Informationsmöglichkeit und zur Kontinuität der deutschen Erfinderlandschaft.

    Der Gründer des Schwedischen Erfinderverbandes Hans Erik Nilsson (Bildmitte) im Gespräch mit dem DEV-Vorstand - Bildquelle: DEV e. V

    Bei einem Rundgang über die Messe fällt die erfinderische und kulturelle Vielfalt der Aussteller auf. Erfreulich hoch ist der Anteil sozialer und umweltfreundlicher Erfindungen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die Firma Terrafirm aus Neukirch stellte einen biologisch abbaubaren, nicht brennbaren Klebstoff zum Verbinden organischer und/oder anorganischer Materialien vor. Jugendliche Erfinder einer chinesischen High School zeigten mehrere verschiedene Prototypen von „Stahl-Handschuhen“, die die Bergung verschütteter Opfer erleichtern und die Retter vor Verletzungen der Hände schützen. Studentinnen aus dem Königreich Saudi-Arabien wollen mit einer kleinen tragbaren Sauerstoffbox die Sicherheit an Schulen verbessern.

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