Ausgabe 2-2015

    Inhaltsverzeichnis

    Editorial: „Ohne Veränderung keine Entwicklung“ - E. Kübel
    Innovationspraxis: Technologie und Erfinderpraxis - K. Bauch
    Akteure im Innovationswesen

    • Industrie 4.0 – wo bleibt der Mensch? Die Podiumsdiskussion auf der women&work warf einen Blick auf die Arbeitswelt der Zukunft - H. König
    • Vorschau PSI - Und wen trägst du? - H. König
    • Vorschau iENA - iENA 2015 - Internationale Fachmesse „Ideen – Erfindungen - Neuheiten“ wird auch in diesem Jahr ein wichtiger Impulsgeber sein - H. König
    • Produkte suchen Produzente
    • Vorschau EuroMold - E. Kübel
    • Vorschau INNO TECH EXPO - Dritte Internationale Messe für Innovation und neue Technologien

    Aus der Praxis für die Praxis

    • Spaß und Nutzen mit Wärmeenergie - A. Bujok

    ... aus der Redaktion

    • Neu im Team: André Bujok

    Eberhard Kübel - Chefredakteur INNOVATIONS-FORUM Foto: ©Steinbeis-Transferzentrum Infothek

    „Ohne Veränderung keine Entwicklung“

    - Birgit Ramlow -

    von Eberhard Kübel

    In Heft 1-2015 hatte ich auf die Probleme hingewiesen, denen sich die Anbieter von Informationen gegenüber sehen. Was verändert sich beim IF?

    Es gibt eine Verschiebung von Schwerpunkten. Karl Bauch - Vorsitzender des Deutschen Erfinder Verbandes e. V. - wird zukünftig verstärkt zu Fragen von Technologie und Erfindungspraxis beitragen und beginnt auf Seite 5 mit dem Thema: Graphen - ein neuer Werkstoff mit beeindruckenden Eigenschaften.

    Außerdem haben wir das Redaktionsteam erweitert: André Bujok - Sektionsleiter Hamburg des Deutscher Erfinder Verband e.V. – wird die praktische Seite des Innovationsthemas stärken. Sein Beitrag: Spaß und Nutzen mit Wärmeenergie ab Seite 12 und seine Vorstellung auf Seite 17 zur Einstimmung.

    Im nächsten Heft werden wir eine zusätzliche Reihe starten: Orte, die ein Erfinder gesehen haben sollte. Anders als einige Fernsehanstalten (öffentliche und private), die im Nachhinein zugestehen mussten, dass einige ihrer Umfragen (Die 20 beliebtesten ...) unter mangelnder Beteiligung litten und so die Redakteure die Platzierungen bestimmten, erheben wir nicht den Anspruch, dass hier eine Rangfolge vorliegt. Nein, wir werden die Auswahl frei gestalten aus Orten, an denen die Leistungen wichtiger Erfinder gewürdigt werden. Vorschläge aus dem Kreis unserer Leser sind willkommen. 

    Wie bisher werden natürlich Fördermittel für Innovationen wichtiger Bestandteile der Themen sein. Denn die öffentlichen Angebote an Fördermitteln für Innovationsprojekte sind ein wesentlicher Beitrag des Staates, damit kleine und mittelständische Unternehmen solche Projekte realisieren können. Die Entwicklungsförderung durch das ZIM-Programm ist für die nächsten Jahre gesichert, zum Teil verbessert, zum Teil eingeengt gegenüber den Vorjahren. Weniger gut sieht der derzeitige Diskussionsstand bei SIGNO für die Erfinder aus. Aktuelle Informationen werden wir über die Internetseite bereitstellen. Aber auch neue Finanzierungsmöglichkeiten (wie z. B. Crowd-Funding werden wir unter die Lupe nehmen.

    Bei unseren Themenfeldern Innovationen made by Women und Treibhaus der Ideen sind wir dabei, weitere Kooperationspartner zu gewinnen, um den sehr positiven Resonanzen Rechnung zu tragen. Die geführten Gespräche machen Mut, dass es möglich ist, damit neue Perspektiven für Ideenträger zu bieten. Gemeinsam mit der iENA wird dem Treibhaus der Ideen auf der PSI 2016 die dreifache Fläche gegenüber 2015 zur Verfügung stehen. Das Konzept dafür werden wir im nächsten Heft vorstellen. Jetzt kommt es darauf an, hierfür die ErfinderInnen zu finden - mit qualifizierten Ideen für die Werbemittelbranche. Dass das Land der Ideen nicht nur Ideen und Konzepte hervorbringt, sondern die vorhandenen Pflänzchen auch Früchte tragen lässt.
    Das heißt: Die Besinnung auf die Wurzeln ist wichtig, um die Pflanzen wachsen zu lassen. Im Endeffekt entscheiden aber Stängel/Stamm und Früchte darüber, wie eine Pflanze wahrgenommen wird. In diesem Sinne arbeiten wir weiter daran, dass die Pflänzchen der Innovatoren als Blickfang wahrgenommen werden und sich im besten Falle zu Früchten entwickeln.

    Karl Bauch Dipl.-Ing., 1. Vorsitzender DEV e.V. Foto: ©innofoek2012

    Technologie und Erfinderpraxis


    von Karl Bauch

    Zielsetzung ist es unter dieser Rubrik eine Beitragsreihe zu starten, die Sie in wenigen Sätzen zu interessanten Erkenntnissen und Entwicklungen informiert und ihr Interesse weckt.

    Wir starten mit einem hoch interessanten Werkstoff und fahren in der nächsten Ausgabe mit einem Akku fort, der in neue Dimensionen vorstößt.

    1. Graphen - ein neuer Werkstoff mit beeindruckenden Eigenschaften.

    Eine Reihe von namhaften Wissenschaftlern sieht diesen Werkstoff als bedeutendste Neuerung in der Werkstofftechnik seit der Entwicklung des Kunststoffs. Eine Vielzahl renommierter Universitäten und Forschungsanstalten rund um den Erdball arbeiten fieberhaft an und mit diesem Material.

    Konstantin Novoselov und Andre Geim hatten 2004 die Darstellung freier, einschichtiger Graphen Kristalle bekannt gegeben. Sie wurden nur sechs Jahre später für ihre Arbeit mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet, nachdem sie auch eine Reihe ungewöhnlicher Eigenschaften erforscht und entdeckt hatten.

    Graphen ist schon - wie es der Name ahnen lässt - dem Graphit sehr nahe und stellt eine Kohlenstoffverbindung in zweidimensionaler Ausprägung und in der Form eines Bienenwabenmusters dar.

    Das Faszinierend an Graphen sind seine Eigenschaften. Dieser in atomlagendicke Scheiben vorhandene Kohlenstoff besitzt eine Härte, die an Diamant grenzt und dabei flexibel bleibt und eine 125-mal höhere Zugfestigkeit als Stahl hat.

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    Industrie 4.0 – wo bleibt der Mensch? Die Podiumsdiskussion auf der women&work warf einen Blick auf die Arbeitswelt der Zukunft

    von Helga König

    Wie wird die Arbeitswelt der Zukunft aussehen, welche Chancen, aber auch welche Gefahren liegen darin? Dazu hatte das INNOVATIONS-FORUM verschiedene Experten ins Plenum des World Conference Centers eingeladen, im Rahmen der women&work in Bonn.

    Deutschlands größter MesseKongress platzte in diesem Jahr schier aus allen Nähten. Über 7.000 zumeist weibliche Besucher drängten sich bis zum Spätnachmittag in den Hallen, um sich einen Überblick über Karrierechancen zu verschaffen und ca. 100 TOP-Unternehmen von ADIDAS bis hin zur Katholischen Kirche (erstmalig dabei) warben um weibliche Mitarbeiter.
    Auf der Karrieremeile waren die Stände rund um den Karrierecheck bis in die Abendstunden umlagert. 

    Industrie 4.0 ist theoretisch in vielen Köpfen angekommen - auch die Hannovermesse hatte in diesem Jahr den Schwerpunkt darauf gelegt - aber praktisch wohl mehr noch bei den meisten in einer „Kennenlernphase“. 

    „Egal, wie Sie oder ich Industrie 4.0 finden. Industrie 4.0 wird kommen!“ So direkt brachte es Frau Dr. Isabelle Kürschner, Expertin zum Thema Zukunft der Arbeit und Consultant für die internationale Forschungsorganisation Catalyst, gleich zu Beginn auf den Punkt. Die Expertin war erst wenige Tage zuvor auf dem Kongress des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema „Arbeiten 4.0“ und erläuterte, welche tiefgreifenden Veränderungen Industrie 4.0 mit sich bringt. 

    Zukünftig wird ein Arbeitnehmer viel mehr Eigenverantwortung übernehmen müssen, betonte sie, dies birgt Chancen aber auch Risiken. Die Sicherheit einer Festanstellung wird immer mehr dem projektbezogenen Arbeiten weichen. 

    Frau Prof. Annette Weisbecker, stellvertretende Institutsleitung des Fraunhofer IAO (Institut für Arbeitsorganisation in Stuttgart) berichtete von ihren Forschungsprojekten, die sich genau damit befassen. Industrie 4.0 bringt Vorteile, erklärte sie, denn Arbeit, die Menschen schwer fällt, kann zum Beispiel von Robotern übernommen werden, um den Menschen zu entlasten. 

    Auch Flexibilität kann den Menschen einen gewissen Grad an mehr Freiheit bringen. Das „SchichtenDoodle“, wie sie es nannte, sei ein interaktives System, in das Mitarbeiter eintragen, in welcher Form und wann sie in einem) Projekt mitarbeiten können. Auch hier wieder: Flexibilität und Mobilität!

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    Messeimpressionen Bildquelle: ©PSI

    Und wen trägst du?

    von Helga König

    Textiler Bereich auf der PSI wird erweitert. Knapp 50 Prozent der Messebesucher auf der Europas größter Messe für Werbeartikel interessieren sich konkret für werbliche Textilien: Dementsprechend sind Textilien das große Fokusthema der PSI 2016.

    Während man früher eher das Label in aller Regel vornehm nach innen trug, ist es heute gang und gäbe, es nach außen zu tragen. Ob Schriftzug, Logo oder Slogan – selbst im privaten Bereich wird Werbung für Marken im wahrsten Sinne des Wortes freiwillig zu Markte getragen. Ob im Sport oder im Job. Kleidung verbindet. Kleidung zeigt, wer zu wem oder was gehört und vor allen Dingen, was man gut findet. 

    Darüber hinaus gibt es Zweckkleidung wie Uniformen aller Art, aber auch die klassische Berufskleidung von der Cateringschürze bis hin zu hippen Caps – es gibt eine Vielzahl von Beispielen dafür, wie Unternehmen ihr CI (Corperate Identity) nach außen zeigen. Ob Handwerksbetriebe, Bäckereien oder Fastfood Ketten bis hin zu Industrieunternehmen wie Siemens oder Mercedes.

    Auch die Werbeartikelbranche hat Marketing durch Textilien längst erkannt und so gibt es in diesem Bereich viel mehr, als das obligatorische T-Shirt. Textile Werbegeschenke sind einfach eine fantastische wie einfache Möglichkeit Werbung für ein Unternehmen zu machen. 

    Dünne Daunenjacken und Westen waren im letzten Jahr der Renner auf der PSI. Ob in klassischen oder in Neonfarben, für jede Ziel- bzw. Kundengruppe gab es das richtige Outfit. Auch Ausgefallenes, wie edle Pashmina-Schals mit eingewebtem Logo bis hin zum Nordpol tauglichen Fleece Pulli – auf der PSI wurde man fündig.


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    Die iENA 2015 - Internationale Fachmesse „Ideen – Erfindungen – Neuheiten“, wird auch in diesem Jahr ein wichtiger Impulsgeber sein.

    von Helga König

    Vom 29. Oktober bis 1. November 2015 wird das Nürnberger Messezentrum zum internationalen Dreh- und Angelpunkt für die Erfinderszene. Neues Partnerland der iENA ist Polen. Die START Messe wird an zwei Tagen (31. Oktober/1. November) das Angebot ergänzen.

    Alljährlich wird Nürnberg zum Mekka der Erfinder und Tüftler. Dann nämlich, wenn die iENA nun bereits zum 68. Male ihre Tore öffnet und Ideen, Erfindungen und Innovationen präsentiert. Nur neu muss es sein. So wurden auf der Nürnberger Messe bereits viele Neuheiten erstmalig präsentiert, wie in der Vergangenheit zum Beispiel angefangen von Tippex über das 1. Ohrradio (Vorläufer des Walkman) bis hin zum ersten Tastentelefon der Welt. All diese Erfindungen feierten in Nürnberg ihre Premiere. So ist es fast schon wie eine Auszeichnung dabei zu sein. 

    Erstmalig hat die iENA 2015 ein Partnerland. Henning Könicke, Projektleiter der iENA, dazu: „Die iENA 2015 wird mit einer konzeptionellen Neuerung aufwarten. Erstmals präsentieren wir im Rahmen der internationalen Erfindermesse einen Partner im Vordergrund. 

    Für den Startschuss in 2015 wird dies die offizielle Delegation aus Polen sein. Nach intensiven Gesprächen mit der Abteilung für Handel und Investitionen der Polnischen Botschaft in Berlin konnten wir diesen Kontrakt schließen. Wir freuen uns auf die Beteiligung und können bereits heute verraten, dass einige Highlights aus polnischer Forschung und Entwicklung in Nürnberg dabei sein werden.“ 

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    Vorschau EUROMOLD 2015

    von Eberhard Kübel

    Die EUROMOLD 2015 hat sich mit dem Umzug von Frankfurt nach Düsseldorf neu gefunden und stärkt damit ihr Profil als Weltleitmesse der Produktentwicklung, des Werkzeug-, Formen- und Modellbaus und der additiven Fertigung. Gezeigt werden neue Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau und aus der Industrie der additiven Fertigung und des 3D-Drucks. Produkte und Dienstleistungen von/für Industriedesigner, Entwickler, Engineering-Dienstleister, Werkzeug-, Modell- oder Formenbauer, Werkzeugmaschinenhersteller und aus der Zulieferindustrie. Dies macht die Messe zu einem wichtigen Termin für alle, die mit der Planung und/oder Realisierung neuer Produkte befasst sind.

    Einige inhaltliche Highlights: KEYENCE, einer der führenden Hersteller von Sensoren, Messsystemen, Lasermarkiersystemen, Mikroskopen und Bildverarbeitungssystemen weltweit, wird den 3D-Drucker AGILISTA vorstellen. Dank der neuen Inkjet-Technologie können Schichtmodelle mit einer maximalen Auflösung von 15 Mikrometer gedruckt und damit Prototypen, Montagevorrichtungen und Präsentationsmuster angefertigt werden. Dabei ist das Supportmaterial wasserlöslich, sodass das Material in seiner Beschaffenheit nicht verändert wird und zusätzliche Werkzeug-Kosten sowie ein zeitlicher Mehraufwand beim Nacharbeiten entfallen.

    Meusburger, ein Unternehmen im Bereich hochpräziser Normalien, wird induktive Endschalter vorstellen, die in horizontaler und vertikaler Ausführung jeweils mit Stecker oder Buchse versehen sind und so verschiedene Einbaumöglichkeiten ermöglichen. Ihre Funktionsweise garantiert eine erhöhte Resistenz gegenüber Vibrationen und weiteren Umgebungseinflüssen und sie sind im Dauerbetrieb bis zu Temperaturen von 130 Grad Celsius einsetzbar.

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    Das Ziel der Messe besteht darin, die Vernetzung zwischen Herstellern, Kunden und der Forschung zu vertiefen. Foto: ©Targi Kielce

    Dritte Internationale Messe für Innovation und neue Technologien

    Die 3. INNO-TECH EXPO, Internationale Messe für Innovation und neue Technologien findet vom 15.-16. Oktober 2015 im zentralpolnischen Kielce statt.

    Erwartet werden insgesamt 110 Unternehmen und Einrichtungen überwiegend aus Polen und Großbritannien sowie mehr als 1000 Fachbesucher. Neben Unternehmensvertretern werden vor allem Erfinder, Investoren, Wissenschaftler sowie die Fachpresse anwesend sein.

    Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen vor allem Innovationen aus der Nano-, der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie den Materialwissenschaften. Präsentiert wird ein großes Spektrum, das von neuesten 3-D-Druckern über Weiterentwicklungen im digitalen Multimediasektor bis zu Novitäten der unbemannten Luftfahrzeugtechnik reicht.

    Begleitend zur Ausstellung findet eine Konferenz statt, die unterschiedliche Herausforderungen und Entwicklungen der wichtigsten Technologien thematisiert. Zu der Begleitveranstaltung werden über 150 Experten aus Wirtschaft sowie aus Forschung und Entwicklung erwartet.

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    Spaß und Nutzen mit Wärmeenergie

    von André Bujok

    Heute ist alles „Information“ und „Vernetzung“. Na gut, ist ja auch nicht unbedingt schlecht. Aber ist Ihnen schon mal bewusst geworden, dass der Mensch zwar ohne Smartphone, nicht aber ohne Wärme auskommt? Wärme, oder besser Wärmeenergie, ist die Basis aller Energie im Universum und auch allen Lebens auf der Erde. Da könnte es sich doch lohnen, sich einmal wieder mit dieser Grundlage zu befassen, anstatt sich nur um digitale Daten zu kümmern. 

    Produktfoto aus dem Bereich Thermoelektrik Quelle: ©Quick-Ohm Küpper & Co. GmbH, Wuppertal

    Ich verdiene meinen Lebensunterhalt mit diesem Thema und beschäftige mich seit mehr als 12 Jahren damit, deshalb kenne ich sehr viele Zusammenhänge, Technologien und Anwendungen - und es kommen immer wieder neue dazu.

    In diesem Artikel möchte ich Sie ein wenig teilhaben lassen an dieser spannenden „Spielwiese“ der Physik, und Sie vielleicht dazu anregen, ein wenig darauf zu spielen. Und wer weiß, vielleicht erfinden Sie ganz spontan etwas Nützliches! 

    Man kann jeden Tag Beispiele für Wärmequellen oder Temperaturunterschiede finden und sie sich zu Nutze machen, wenn man ein paar Dinge über Wärmeenergie weiß: 

    1. Wärmeenergie ist ein „Erregungszustand“, ein „Schwingen von Atomen“. Wenn wir etwas für heiß oder kalt halten bedeutet es, dass die Atome der Materie stärker oder eben schwächer „schwingen“. Auf der Kelvin-Skala ist der absolute Nullpunkt mit 0 Kelvin angegeben und bedeutet, dass die Atome gar nicht schwingen. In Grad Celsius entspricht dies -273,15°C

    2. Man kann sich Atome in einer Materie wie ein Sack Murmeln vorstellen. Wenn einige Murmeln am Rand oder auch in der Mitte nun beginnen würden zu schwingen, dann würden sie die passiven Murmeln anstoßen und ebenfalls in Bewegung bringen. Allerdings würden die schwingenden Murmeln dabei etwas an Schwung verlieren, wenn von außen keine neue Energie hinzukommt. Dies erklärt, dass Wärmeenergie sich immer von warm (mehr Schwingung) nach kalt (weniger oder keine Schwingung) bewegt und nach einem Gleichgewicht strebt. Am Ende stellt sich ein gleichmäßiger Zustand ein, bei dem alle Murmeln so stark schwingen, wie ihre Nachbarn (Verluste mal außer Acht gelassen).

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    André Bujok, Bildquelle privat

    Neu in unserem Team:
    André Bujok

    Ich kenne viele Menschen, die instinktiv den Kopf etwas einziehen, wenn man sie bittet sich in einer Runde vorzustellen. Mir geht es da nicht viel anders - zumal meine „Selbstdarstellung" im INNOVATIONS-FORUM (IF) ja nicht nur von mehr als 2.000 Menschen gelesen, sondern auch noch archiviert wird.

    Zunächst mal ist vielleicht interessant, wie ich zu der Ehre kam von der IF-Redaktion um eine Vorstellung meiner Person gebeten zu werden - und ich fühle mich geehrt.

    Als Sektionsleiter des DEV in Hamburg schreibe ich hier und da Artikel für das IF. Nicht nur, weil es zu meinen Pflichten gehört - ich mache das auch sehr gerne. Dies wurde nun mit der Aufnahme in das Redaktionsteam gewürdigt, worüber ich mich sehr gefreut habe.

    Zum DEV kam ich, weil ich 2009 wieder Lust hatte in einem Verein aktiv zu sein. Da ich immer viele Ideen für Produkte habe, suchte ich nach einem Erfinderverein.

    Mit der Zeit lernte ich, wie spannend und abwechslungsreich es ist, wenn man sich mit anderen Erfindern austauschen kann.

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